Über die Friedrichschule

Zur Geschichte der Schule

Nachdem die Weinheimer Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit von 8.000 auf 15.000 Einwohner angewachsen war, war es unvermeidlich eine neue Schule zu bauen. 1911 beschloss  die Schulbaukommission die Schaffung neuer Lehrräume. Der Gemeinderat beauftragte den Stadtbaumeister Adam Eberhardt mit der Planung und Ausführung der Schule. Mit dem Bau wurde im August 1913 begonnen. Durch den Beginn des 1. Weltkrieges im August 1914 verzögerte sich die Bauzeit. Schließlich konnte das fertig gestellte Schulgebäude am 03. 01. 1917 feierlich übergeben werden.

Weitere Umbaumaßnahmen:

  • 1936 - Erweiterung der Hausmeisterwohnung neben der Turnhalle im Obergeschoss
  • 1964 - Erweiterung der Turnhalle mit Nebenräumen (Duschen, WC, Umkleide)
  • 1977 - Erweiterung der Friedrichschule durch den Neubau eines Anbaus, Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude und im Bereich der Übergänge zum Neubau
  • 1983 - Erhöhung des bestehenden Treppengeländers
  • 2002-2006 - Umfassende Renovierungsarbeiten des gesamten Altbaus, die Renovierung des Neubau wurde bereits 2003 zum großen Teil beendet.
Großherzog Friedrich I. und seine Frau Luise 1906

Der Name unserer Schule

 

Der Förderer der Schule, der Bürgermeister Dr. Wettstein, wurde, wie viele andere in den Krieg eingezogen. Auf seine Anregung hin wurde die Schule nach dem Namen des Großherzogs Friedrich den Ersten benannt. Der Großherzog, der am 28.09.1907 starb, erließ in den Jahren 1860-66 wichtige Gesetze, die als Ausdruck liberaler Geisteshaltung die überkommenen Strukturen des Staates in fundamentaler Weise umgestalteten. Es wurde unter Aufhebung des Zunftzwanges beispielsweise die Gewerbefreiheit eingeführt, die bürgerliche Gleichstellung der Juden erreicht und die geistliche Schulaufsicht abgelöst durch die Einrichtung eines staatlichen Inspektionssystems in Form des Oberschulrates. Damit verbunden war die Einführung neuer Inhalte und Bildungsziele, eines Verwaltungsgerichtshof sowie die Durchführung einer Justizreform.

[entnommen: Auszüge aus der Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Realschule]

Weinheim

Weinheim liegt an der Bergstraße, zählt zum Rhein-Neckar-Kreis und wird auch als die "Zwei-Burgen-Stadt" bezeichnet.

Das liegt (wen wundert es) an den den 2 Burgen, die über unserer Stadt thronen:

Die Burgruine "Windeck" und die "Wachenburg" (erst in den Jahren 1907-1928 entstanden).

Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 43.000

(Stand Dezember 2012).

Das Weinheimer Wappen setzt sich aus drei Teilen zusammen und wurde in dieser Form bereits im Mittelalter geführt.

Die rote Weinleiter mit zwei Sprossen im goldenen Feld erscheint bereits im ältesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Die Weinleiter spielt als sogenanntes "redendes Bild" auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von "Wein", sondern vom fränkischen Personennamen "Wino", Freund, herleitet.

Der goldene Pfälzer Löwe im schwarzen Feld und die Wittelsbacher weiß-blauen Rauten erinnern an die 550jährige Zugehörigkeit Weinheims zur Kurpfalz.

Die heute übliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt.

[entnommen aus www.weinheim.de]

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